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Die Jungfreisinnigen überzeugen im ganzen Kanton

«Grüezi! Wir sammeln Unterschriften für unsere Steuerrabatt-Initiative. Unerwartete Überschüsse sollen nicht beim Kanton bleiben, sondern an die Bevölkerung zurückgehen. Möchten Sie unterschreiben?» Mehr Zeit gibt es am Bellevue oft nicht. Trams kommen und gehen im Minutentakt. Ein Satz muss reichen, Bogen ausfüllen, nächste Person ansprechen. Doch hierhin war es ein langer Weg. Vor fast zwei […]

«Grüezi! Wir sammeln Unterschriften für unsere Steuerrabatt-Initiative. Unerwartete Überschüsse sollen nicht beim Kanton bleiben, sondern an die Bevölkerung zurückgehen. Möchten Sie unterschreiben?» Mehr Zeit gibt es am Bellevue oft nicht. Trams kommen und gehen im Minutentakt. Ein Satz muss reichen, Bogen ausfüllen, nächste Person ansprechen.

Doch hierhin war es ein langer Weg. Vor fast zwei Jahren haben wir im Jungfreisinn beschlossen, im Kanton konkret etwas zu bewegen. Nach einem gemeinsamen Workshop wurden mehrere Arbeitsgruppen gebildet, jede zuständig für eine bestimmte Initiatividee. Wir haben verglichen, diskutiert, Experten beigezogen und einiges auch wieder verworfen. Geblieben ist der Vorschlag: Wenn der Kanton am Jahresende einen unerwarteten Überschuss hat und es die kantonale Verschuldung erlaubt, soll dieser an die Steuerzahlenden zurückfliessen. Die Geburtsstunde der Steuerrabatt-Initiative.

Es wurde konkret. Der Initiativtext wurde präzisiert und juristisch geprüft. Für eine saubere Abwicklung gründeten wir einen eigenen Verein mit Vorstand, den Elias Pernet und ich seither zusammen im Co-Präsidium führen. Fast alles entstand in Eigenleistung: Der Informatiker im Vorstand baute die Webseite (dort finden Sie übrigens noch ausführlichere Argumente zur Initiative), den Unterschriftenbogen gestaltete die Grafikerin aus dem Kollegenkreis unserer Vizepräsidentin, die Medienmitteilungen entstehen aus der Feder unserer Kommunikationsverantwortlichen. Nach der Organisation einer gebührenden Sammelstart-Feier konnte die Sammelphase beginnen.

Zurzeit trifft man fleissige Jungfreisinnige überall an: auf Strassen, in Quartieren, an Wochenmärkten oder Messen. Immer mit Stift und Klemmbrett. In dieser Ausgabe des Zürcher Freisinns liegt erneut ein Bogen bei. Ihre Unterstützung für unser tatkräftiges ehrenamtliches Engagement würde uns eine grosse Freude bereiten. Wer bereits unterschrieben hat, kann sein Umfeld ebenfalls gerne von der Initiative überzeugen.

Der Lohn für die harte Arbeit folgt bald. Der offizielle Sammelschluss ist am 11. Januar. Anschliessend gelangt unser Anliegen an den Regierungs- und Kantonsrat. Für eine Abstimmung wären wir bereit. Die Sammelphase hat uns gelehrt, wie man die Bevölkerung von einem Anliegen überzeugt. Sowohl am Bellevue als auch im restlichen Kanton.

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